SAM für Träger & Institutionen

SAM für Träger & Institutionen

Inhalte

SAM für alle MitarbeiterInnen von Trägern und Institutionen

Das Systemische Aggressions-Management – SAM – ist bereits in verschiedenen Institutionen bei der kompletten Mitarbeiterschaft als Haltung und gemeinsame Sprache implementiert – vom Service über die Verwaltung bis hin zur Geschäftsleitung.

 
Die Vorteile sind offensichtlich, weil:

  • verstanden wird, dass jede/r Mitarbeiter/in gleichzeitig Problem- und Lösungsträger in seinem/ihrem bestehenden Arbeitsfeld ist (Systemischer Ansatz im SAM)
  • Konsequenz so eingesetzt wird, dass sie Ohnmacht auf allen Ebenen verhindert (AggressionsAcht)
  • eine möglichkeitsorientierte Haltung gegenüber sich selbst und herausfordernden Mitarbeitern und Kunden (Klienten) zur Selbstverständlich wird (ressourcenorientiertes Interagieren)
  • eine gemeinsame Sprache das Erkennen und gemeinsame Handeln in belastenden Situationen vereinfacht und zusätzliche Missverständnisse vermeidet (Gesprächskompass in Teamkontexten)
  • in Gesprächen mit Mitarbeitern und Kunden (Klienten) nach gemeinsamen Lösungen gesucht werden kann (Gesprächskompass in Beratungskontexten)
  • professionelle Möglichkeiten im Umgang mit Systemsprenger/innen automatisch in den verschiedensten Situationen abrufbar sind (SAM-Prinzipien)
  • Konflikte schon im Vorfeld entkräftet werden können (Konfliktmuster – Möglichkeitsmuster)
  • Unterstützungskonzepte für alle Beteiligten motivierend, versteh- und korrigierbar sind (Fach- und Fallbesprechungen)
  • die Ausgewogenheit zwischen Alltagsbewältigung und visionärer Arbeit wieder gegeben ist
  • bei gewalttätigen Übergriffen die Techniken des Schützens ohne Kämpfen selbstverständlich sind (SOK)
  • die Verschiedenartigkeit von Menschen als Bereicherung verstanden wird und sich dies in einer respektvollen Teamkultur immer wieder neu zeigt (4 Typen des SAM)

 

Das Systemische Aggressions-Management selbst befindet sich in einem ständigen Erneuerungsprozess, dessen Selbstverständnis es ist, neueste wissenschaftliche Erkenntnisse mit den praktischen Erfahrungen aus der Basis abzugleichen und konzeptionell einzubinden.

 
Die Konzeptimplementierung findet in folgenden Schritten statt:

    1. Konzeptvorstellung für Geschäftsleitung
    2. SAM I mit der Leitungsebene
    3. SAM II mit der Leitungsebene
    4. Abstimmung zu weiteren Schulungsmaßnahmen unter Berücksichtigung der Besonderheiten des Trägers / der Institution
    5. SAM I für alle Mitarbeiter/innen
    6. SOK nach Bedarf
    7. SAM II für alle Mitarbeiter/innen
    8. Ausbildung von SAM-Mentoren
    9. Ausbildung von SAM-Trainern
    10. Prozessbegleitende Supervisionen

Weiteres

1. Konzeptvorstellung für Geschäftsleitung

Inhalte & Dauer:

  • Die AggressionsAcht als Grundlage des Systemischen AggressionsManagements
  • Einführung in die SAM-Prinzipien
  • Möglichkeiten von SAM in Institutionen
  • Dauer: 3 Stunden

 

2. SAM I mit der Leitungsebene
In diesem Kurs erfahren Sie die Grundlagen des Systemischen AggressionsManagements. Auf dieser Basis wird eine Teamkultur angeregt, die es ermöglicht, scheinbar ausweglose Situationen und herausforderndes Verhalten für sich selbst und andere in Möglichkeiten zu wandeln.

Inhalte & Dauer:

  • AggressionsAcht als Komplexitätsminderer der klassischen Aggressionstheorien
  • lösungsorientierte Dokumentation mit der AggressionsAcht
  • auslösende Faktoren für Aggressionen und Gewalt
  • praktikable Definitionen schädigender Gewalt
  • Einführung in die Grundprinzipien des SAM
  • systemische, ressourcenorientierte Arbeitsweisen
  • systemisches Konfliktmanagement mit dem Gesprächskompass
  • Umgang mit Rückfällen
  • Dauer: 2 Tage à 8 Stunden

 

3. SAM II mit der Leitungsebene
Aufbauend auf SAM I erfahren Sie in diesem Kurs, wie Sie unterschiedlichsten Menschen begegnen und die Chancen, die sich aus dieser Vielfalt ergeben, entdecken können. SAM II schärft den Blick für Möglichkeiten, festgefahrene und zugeschriebene Rollen zu erkennen und sie zu verlassen. In diesem Kurs bekommen Sie u.a. auch eine neue Perspektive für Strafe und Wiedergutmachung im Umgang mit Aggressionen und Gewalt.

Voraussetzung: Teilnahme an SAM I

Inhalte & Dauer:

  • 4 Typen des SAM
  • Konfliktanalyse mit den 4 Fragen des SAM
  • Erarbeitung von Unterstützungskonzepte für Fachkräfte und Klienten
  • Externalisierungstechniken
  • Belohnung und Bestrafung
  • Interaktionsebenen des SAM
  • Beziehungsebenen des SAM
  • Dauer: 2 Tage à 8 Stunden

 

4. SAM I für Mitarbeiter/innen

Inhalte & Dauer:

  • AggressionsAcht als Komplexitätsminderer der klassischen Aggressionstheorien
  • lösungsorientierte Dokumentation mit der AggressionsAcht
  • auslösende Faktoren für Aggressionen und Gewalt
  • praktikable Definitionen schädigender Gewalt
  • Einführung in die Grundprinzipien des SAM
  • systemische, ressourcenorientierte Arbeitsweisen
  • systemisches Konfliktmanagement mit dem Gesprächskompass
  • Umgang mit Rückfällen
  • Dauer: 2 Tage à 8 Stunden

 

5. SAM II für Mitarbeiter/innen
Voraussetzung: Teilnahme an SAM I

Inhalte & Dauer:

  • 4 Typen des SAM
  • Konfliktanalyse mit den 4 Fragen des SAM
  • Erarbeitung von Unterstützungskonzepte für Fachkräfte und Klienten
  • Externalisierungstechniken
  • Belohnung und Bestrafung
  • Interaktionsebenen des SAM
  • Beziehungsebenen des SAM
  • Dauer: 2 Tage à 8 Stunden

 

6. SOK für Mitarbeiter/innen nach Bedarf
Im Rahmen des Systemischen Aggressions-Managements (SAM) hat Schützen ohne Kämpfen (der dialogisch orientierte Selbst- und Fremdschutz) eine große Bedeutung. Diese handwerklich-technische Konsequenz mit der Grundhaltung zu schützen statt zu kämpfen kommt dann zum Tragen, wenn das Verhalten des Angreifers mit Kommunikation auf Basis des Gesprächskompasses, der SAM-Prinzipien und anderen Methoden nicht mehr steuerbar ist. Trainer/innen und Seminarteilnehmer/innen, die diese Fertigkeiten der Kommunikation und des SOK beherrschen, treten selbstsicher auf und können eher stressfrei kommunizieren und Konflikte lösen helfen.

Voraussetzung: mindestens Teilnahme an SAM I

Inhalte & Dauer:

  • Grundpositionen des SoK auf Basis der AggressionsAcht©
  • Grenzen wahrnehmen, setzen, schützen
  • Interventionstechniken gegen Würgen, Schubsen, Ziehen, Treten, Kratzen usw.
  • Selbst- und fremdsicherndes Verhalten
  • u.a.
  • Dauer: 2 Tage à 8 Stunden

 

6. Ausbildung von SAM-Mentoren – in Kursen zu max. 20 TN
SAM-Mentoren sind Ansprechpartner bei Konflikt- und Krisensituationen in den jeweiligen Institutionen. Sie fungieren als Ideengeber in vertiefenden und koordinierenden Fragen zum Systemischen Aggressions-Management. Sie sind Hüter des SAM und stellen damit die Nachhaltigkeit in der bestehenden Organisationsstruktur sicher.

SAM-Mentoren aktualisieren ihr Wissen durch jährliche Mentoren-Fachtage, die vom ISAM angeboten werden. So bleiben auch Institutionen auf dem aktuellen Stand.

Voraussetzung: Teilnahme an SAM I und SAM II

Inhalte & Dauer:

  • Konsequentes ressourcenorientiertes Denken und Handeln
  • Differenzierte Aufgabenfelder von SAM-Mentoren
  • Interventionsstrategien bei Rückfällen
  • Training für routiniertes Krisenmanagement
  • Umgang mit Gefühlen, Stigmata, Manifestierungen
  • Übungseinheiten dialogisch orientierter Selbst- und Fremdschutz
  • Begleitung von Menschen in Katastrophen
  • Anwendungsmöglichkeiten des Systemisches OrganisationsManagement (SOM)
  • Strategien der Prävention, Intervention, Nachsorge mit SAM
  • Training und Anwendung der SAM-Anthologie
  • Erarbeitung von Unterstützungskonzepten mit Teams
  • Dauer: 3 x 3 Tage à 8 Stunden

 

7. Ausbildung von SAM-Trainern – in Kursen zu max. 20 TN
SAM-Trainer sind Multiplikatoren des Systemischen Aggressions-Managements. Ziel der Ausbildung zur/zum SAM-Trainer/in ist es, die Inhalte des Systemischen Aggressions-Managements im Bezug zu sich selbst und zu anderen zu automatisieren, anzuwenden und zu lehren.

Voraussetzung: Teilnahme an SAM I, SAM II und an der Mentoren-Ausbildung

Inhalte & Dauer:

  • die AggressionsAcht
  • Grundprinzipien des SAM
  • ressourcenorientiertes Denken und Handeln
  • Schützen ohne Kämpfen mit SAM-Regeln
  • Umgang mit Rückfällen
  • Konfliktanalyse und Konflikt-Management mit der AggressionsAcht
  • biografische Konfliktstrukturen
  • Wahrnehmungsstörungen als Ursachen von Aggression und Gewalt
  • prozessuale Intervention als Prävention
  • Anleitung zur Selbstanalyse
  • Unterstützungskonzepte für Fachkräfte und Klienten
  • gewaltfreie Lebensräume, Rettungsinseln
  • Belohnungs- und Bestrafungsmodell
  • Gesprächsführung im Krisenmanagement
  • SOM (Systemisches Organisations-Management)
  • Dauer: 64 UE (2 x 3 Tage und 1 x 2 Tage, alternativ Teilnahme an der Summer School, Teil Trainer), zzgl. schriftliche und mündliche Prüfung

 

7. Prozessbegleitende Supervisionen
Während des gesamten Prozesses der Konzeptimplementierung begleiten wir Sie auf Wunsch in Team-Supervisionen vor Ort. Sprechen Sie uns an. Dauer: jeweils 4 Stunden

Anmeldungen und Konditionen

Aktuelle Konditionen erfragen Sie bitte in unserem Büro. Telefonisch erreichen Sie uns montags bis freitags von 8-14 Uhr und darüber hinaus natürlich gern per Mail an info@sam-concept.eu.